Nachdem ich die Readings verabschiedet hatte war ich nun in einem zweijährigen Prozess damit meine eigene Energie und Kraft zu erden, bzw. in meinen Körper auf die Erde zu bringen.

Ich liebe meine große sensorische Wahrnehmung weil sie mir die geistige Verbindung zum Kollektiv und auch zu anderen schenkt. Das heißt, ich fühle, spüre und sehe ja oft mehr über Menschen als manch einer von sich selbst sieht bzw .wahrnimmt. Das war gut für die Zeit als ich noch Aura-Readgings gemacht habe, aber für mich privat eine enorme Herausforderung. Denn je mehr ich zu mir komme, umso mehr nehme ich wahr. Zuletzt so viel, dass ich mir ein einsames Haus in einem einsamen Wald ganz weit weg von der Zivilisation gewünscht habe. *lach* und *Strichmund*.

Natürlich will und kann ich so nicht leben, darum half nichts anderes als mich zu ergeben und Körper und Seele machen zu lassen.

Wow, ich habe noch mal so viel gelernt! Inzwischen kann ich unsere Meridiane, Chakren und Energiesystem, welches ja mit dem Nervensystem in Zusammenhang steht, verfolgen und bearbeiten. So wie man das vielleicht von Schamanen im Urwald kennt.

Mein eigenes Seelenfeld bringt bei anderen vor allen Dingen Altes, Verklebtes und Emotionen in Bewegung. Es reicht wenn ich neben jemandem stehe und wir über das Wetter plaudern, sodass ich auch das untersuchen musste. Denn manchmal laufen Leute vor mir weg (oder ich vor ihnen ;)) ganz einfach, weil der Impakt so groß ist.

Jedenfalls saß ich mal wieder auf meiner Yogamatte, fast schon ein bisschen verzweifelt denn es gibt niemanden der in diesen grundsätzlichen Dingen hätte helfen können, außer ich mir selbst. Jedenfalls liefen in diesem magischen Moment alle Bilder meines Lebens vor meinem inneren Auge ab.

Wer bin ich?! Habe ich mich als Kind schon gefragt. Und warum muss ich das alles sehen wenn ich doch so leide?! Habe ich zu meiner Seele gesagt. Ich hörte sie mir antworten: „Das geht so lange bis du realisiert hast, wer du bist.“ Ein bisschen vorgespult und nach vielen tiefen Massagen, Bäume berühren und ganz viel atmen kann ich es jetzt mit der Welt teilen:

Ich begreife mich selbst als Yogi. Früher haben wir in der Höhle im Himalaya gesessen, heute in Tutzing (das ist wo ich wohne). *haha* Ich liebe es schon immer mich mit mir selbst zu beschäftigen. Mit meinem Inneren. Mit dem, was mir das Leben spiegelt. Mit Mustern und mit Energie.

Und so lautet die logische Konsequenz für mich und meine Arbeit daraus, dass ich Yogi bin. Vielleicht eine Lehrerin, aber vielmehr eine Zeigerin, die sich durch ihre eigene Dunkelheit hindurch gearbeitet hat, dabei vom Leben und vom Universum ausgebildet wurde, und sich nun bereit macht, anderen weiterzugeben.

Auch ich muss akzeptieren, dass die Zeit nicht so schnell tickt wie ich es gerne hätte und meine Meditationen letztes Jahr waren ein guter Anfang für mich. Ich musste nur aufhören weil ich euch alle gespürt und gefühlt habe (auch wenn ihr dann später das Video anschaut). Mein Subtilkörper (wir haben mehr als einen, nämlich mindestens zehn!) nimmt alles wahr und so war das für mich, als würden alle in meiner Wohunung neben mir sitzen (und nicht nach Hause gehen wollen *grins*).

Ich habe inzwischen gelernt, wie ich all das „aushalten“ und wahrlich halten kann. Aber ich bin noch ein bisschen wackelig auf den Beinen. Deswegen praktiziere ich meine Praxis, atme viel und tue eben das, was mein Inneres unter Flow versteht.

Ich fühle mich an wie es ist wenn ich vor zwanzig oder mehr Leuten sitze und alles von ihnen spüre. Was das mit mir macht und welchen geistigen Muskel ich noch mehr trainieren muss bzw. welche Frequenz ich noch nicht ganz halten kann. Ich bin hier für Verbindungen, für die wahre Natur und für die Liebe.

Ich mag andere darin unterstützen sich selbst wieder mehr zu spüren und sich zu verstehen; ihr eigenes Leben und ihre Beziehungen.

Ich freue mich auf alles was da kommt und danke dir, dass du da bist!

Alles Liebe und bis März 🙂