Warum wollen wir etwas so sehr und kriegen es doch nicht hin? Warum kommen wir ins Straucheln und Wanken wenn wir uns auf den Weg gemacht haben um das Ziel zu erreichen?
Wir lernen früh, dass es lediglich an Willenskraft, Fokus und dem es-letztlich-auch-tun liegen soll. Ja und auch nein. Denn ein Ziel ist ein Ziel und die Schritte um es zu erreichen sind das, woran wir wachsen.
Je mehr ein Ziel mit dir persönlich verwoben ist, umso herausfordernder kann der Weg dahin sein. Männer und Frauen gehen ihre Ziele unterschiedlich an und doch frage ich mich manchmal, ob Ziele letztlich nicht einfach nur die Karotte vor der Nase sind. So kommt es mir immer wieder vor, denn…
… Was treibt uns an?
Was ist es das uns losgehen lässt? Was lässt uns über den Tellerand schauen und die Hand gen Horizont strecken? Was lässt dich den Status Quo in Frage stellen?
Es ist sind Emotionen! Es sind Gefühle!
Es geht immer um das schlagende Herz!
Nicht Geld oder Zeit treiben uns an. Das sind oft leere Worthülsen. Wenn man genauer hinsieht sind dies Metaphern für Dinge, die dahinter stehen. Das ist es, was wir uns wahrlich wünschen.
Mit Geld meinen wir etwas kaufen zu können, dass uns die Aussicht auf was Besseres verspricht.
Unterm Strich wollen wir am Ende uns meist besser fühlen und sagen deswegen, wir brauchen mehr Geld um etwas kaufen zu können, durch dessen Kauf wir uns glücklicher machen.
Wenn sage, dass ich mehr Zeit will, dann heißt das im Grunde genommen, dass ich mehr über mich selbst entscheiden möchte und den Dingen nachgehen, die mir wichtig sind – und meistens nur mich betreffen.
Gefühle und Emotionen sind es, die uns antreiben oder blockieren. Je nachdem 😉
Emotionen und Gefühle geben uns Schubkraft.
Und man sollte wissen, warum man sich etwas wünscht.
Wir lernen früh, dass wir uns Ziele setzen sollen und dann darauf hinarbeiten. Das funktioniert meist so lange so gut, wie es Freude macht und ein Fortschritt sichtbar wird. Was aber, wenn kein Spaß und kein Antrieb da sind?
Das Setzen einer Intention kann dir helfen, deinen Geist einer übergeordneten Haltung auszurichten. Die Intention ist eine Art Programmierbefehl an der Oberfläche deines Geistes.
Betrachte deinen Geist als eine Software.
Jeder Programmierbefehl ist nur so gut wie die Software auf der er ausgeführt wird. Wenn dein Befehl nicht zu dem passt was unter der Oberfläche läuft nutzt er dir wenig.
Oft scheint es an der Oberfläche nämlich so als würden wir etwas sehr wollen, doch tatsächlich setzt sich darunter eine andere Geschichte fort.
Was du über dich selbst glaubst ist entscheidend.
Und da lernt jeder seine Geschichte – wie du dich sich selbst siehst – in der ganz eigenen Lebensschule.
Unser Unterbewusstsein ist eine reiche Welt, die voller Erfahrungen, Geschichten, Blickwinkeln, Glaubenssätzen, Einstellungen und jeder Menge Weisheit ist.
Dein Unterbewusstsein ist der wahre Entscheider.
Es muss deine Ziele, Wünsche, Träume und Visionen unterstützen. Beide Seiten deines Geistes – Intellekt und Emotion – dürfen da in Einklang gebracht werden. Sonst rennt der eine Anteil nach links und den anderen zieht es nach rechts.
Es gibt so einige Konzepte und Vorstellungen die in uns eingearbeitet wurden. Wir haben vergessen, dass sie da sind. Spätestens wenn wir aus unserer alten Version von uns herauswachsen und uns weiterentwickeln, finden wir uns mit ihnen konfrontiert.
Die Chancen stehen nicht also schlecht, dass du tief unter deiner „logisch denkenden Oberfläche“ andere Überzeugungen hast, die viel stärker sind als du bisher glaubst. Sie sind deine innere Programmierung. Das lebt und schreibt sich in dir fort.
Typische ungeschriebene Drehbücher in deinem Kopf könnten sind:
Ich kann das erst machen wenn ich noch zusätzlich entsprechende Ausbildungen gemacht habe.*
Ich weiß gar nicht, was ich meinen ersten Kunden erzählen oder geben sollte. *
Ich kann nichts Besonderes.
Ich habe schon so viel ausprobiert und trotzdem bin ich keinen Schritt weiter. Ich sollte es lassen.

Ich werde sowieso nicht das verdienen, was ich bräuchte und mir wünschen würde.
Harte Arbeit ist der einzige Weg um etwas zu erreichen.
Je beschäftigter ich bin, desto erfolgreicher werde ich sein.

Ich werde erfolgreich sein wenn ich große namhafte Unternehmen im Lebenslauf stehen habe.
Ich bin nicht gut genug um ____________ (trage ein, was immer dir jetzt in den Sinn kommt).
Meine Leidenschaft kann ich nur als Hobby leben oder mit genügend Nebenjobs.

Ich bin nicht gut genug, um mich _____________ schon jetzt zu trauen oder Geld dafür zu verlangen.
Ich bin noch nicht bereit weil _______________ (schau was hochkommt)
Ich darf meine schwachen Punkte nicht zeigen, sonst wird mein Projekt nicht erfolgreich sein.

Ich darf meine Geschäftsidee nicht mit allen teilen, sonst wird sie geklaut.
Hochsensibilität ist eine Last.
Ich bin anders und deswegen _____________ (schaue was hochkommt).
Meine Träume kann ich jetzt noch nicht verwirklichen, ich muss erst ____________.
(* Zweifele nicht! Glaub an dich! Ich bin der lebendige Beweis dafür, dass du etwas arbeiten und Geld damit verdienen kannst, auch wenn du keine zig Ausbildung in dem Bereich gemacht hast. Du musst es halt absolut lieben und dafür leben.)
Du wirst deine eigenen Drehbücher im Kopf haben. Keine dieser Überzeugungen ist wirklich wahr, solange wir nicht daran glauben und ihr die Kraft geben unser Leben zu beeinflussen!
Die inneren Gesetze und Überzeugungen lassen sich ändern! Schreib dir einfach mal ein paar Sätze daraus auf und schaue, was für dich hochkommt. Der wichtigste Schritt ist Hinschauen! Im nächsten Text schreibe ich, wie du dann weitergehen kannst.
Falls du Fragen oder Anmerkungen hast schreibe mir doch im Kommentar! Ich bin echt neugierig. Und falls du jemanden kennst, für den mein Blickwinkel interessant sein könnte, bitte leite es weiter. Danke.
Alles Liebe,