Vollmonde wirken mit ihrer Energie immer einige Tage nach.

Insofern ist es wahrscheinlich, dass Gedanken, Emotionen und Gefühle in dir prozessieren, von denen du vielleicht dachtest, du hättest diese längst bearbeitet und geheilt. Also die Themen, die sich dahinter verbergen… Und doch… sind sie wieder da. Oder immer noch.

Jeder Vollmond beleuchtet Dinge in uns, die sonst im Verborgenen liegen.

Nimm es als Einladung des Universums dir aufzuzeigen, was du in deinem System anders machen solltest. Einzig und allein für dich. Für niemand anderen sonst.

Die Denk- und Verhaltensmuster in uns haben sich im Laufe unseres Lebens zu einem systematischen Muster ausgebildet. Wenn du hinschaust, kannst du erkennen, wie gewisse Trigger immer wieder bestimmte Reaktionen in dir auslösen. Meist sind das Verhaltensweisen, die uns mal sehr dienlich waren, mittlerweile jedoch eher destruktiv sind.

Was greift nicht mehr ineinander?
Was arbeitet und funktioniert aneinander vorbei?

Schau dabei nicht so sehr auf die anderen. Nur wenn du bei dir im Kern beginnst, kann sich grundsätzlich was verändern. Es wird sich auf die anderen auswirken!

Das Leben hat dir bereits Zeichen gegeben. In Form von Gesprächen, Texten, Gefühlen, Visionen, inutitiven Erkenntnissen. Et cetera.

Achte darauf, wohin deine Aufmerksamkeit gelenkt wird.

Um dich nicht weiter im Kreis zu drehen und diese intensiven Energien gegen dich selbst zu richten, kannst du diese Übung machen:

Nimm Zettel und Stift zur Hand und schreibe deine Gedanken auf. So wie es kommt. Das erhöht den Kontakt zu dir selbst und beantwortet dir deine Fragen direkt. Die Überschrift lautet:

Was sollte ich an meinem System ändern, damit ich in die Klarheit/Leichtigkeit/innere Zufriedenheit komme?

Welches Verhaltnsmuster ist mir nicht mehr dienlich? Was steht dahinter und wie kann ich es ändern?

Du notierst diese Fragen (kannst auch andere nehmen) auf deinem Papier und hältst, bevor du schreibst, einen Moment inne.

Atme tief ein und wieder aus. Bitte deine innere Weisheit jetzt um Antworten oder Erkentnisse. Und dann legst du los. Du denkst nicht, du schreibst was kommt. Ohne Regeln. Ohne alles sofort verstehen zu müssen. Lass es fließen.

Falls du stecken bleibst, ich bin hier

Fotocredit: Unsplash I Ahmed Saffu