Verdienst du soviel Geld, wie du gerne möchtest? Hast du eine schwierige Beziehung zum Thema Geld? Fällt es dir schwer, den Betrag für deine Leistung zu verlangen, die sie eigentlich wert ist? Möchtest du mit dem, was du liebst auch endlich finanziell erfolgreich sein? Verändere deine Beziehung zum Geld: energetisch, emotional und mental.
Der heutige Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade von Petra Schwehm zum Thema „Geld und Glaubenssätze“. Ich möchte dir erzählen, wie ich meine Beziehung zum Geld – die alles andere als frei von negativen Emotionen und Überzeugungen war – geändert habe und so vom Hamsterrad des Angestellten-Daseins aussteigen und mir ein neues glückliches Arbeits-Leben als Online-Coach und Yogalehrerin aufbauen konnte.
Neben den Hausaufgaben die eine Existenzgründung abverlangen, musste ich mich grundlegend und ganz neu mit dem Thema Geld auseinander setzen. Denn all meine logischen Bemühungen, Strategien und Pläne brachten mir zwar Arbeit, aber nicht ausreichend Geld ein.
Umso mehr freue ich mich, dass ich durch Petras Einladung die Gelegenheit habe, dir die wichtigsten Schritte zu nennen, die meine Beziehung zum Geld zum Positiven verändert haben und dir auch weiterhelfen können! Vielen lieben Dank Petra, für die Einladung zur Blogparade!
Auf dieser Website teile ich Tipps & Tools, mit denen du deine scheinbar utopischen Träume verwirklichst und mit dem, was du liebst, auch Geld verdienst.
Zu tun, was man liebt ist das eine, damit auch noch Geld zu verdienen und gut davon leben zu können, das andere. Es wird nicht über Nacht gehen und es wird dir einiges abverlangen. Selbstständigkeit bedingt eine Beziehung mit sich selbst und ist ein Prozess, der viel innere Arbeit benötigt.
Es ist auf jeden Fall möglich, zu lieben was man tut und damit Geld zu verdienen! Immerhin sitzt eine der größten Skeptikerinnen (ich!) gerade auf einem Balkon in Australien, mit Blick auf den Pazifik und tippt diese Zeilen. Manchmal muss ich mich selbst daran erinnern, dass ich meinen Traum tatsächlich und wahrhaftig lebe! Mein Weg hierher war anfangs alles andere als butterweich und begann relativ steinig.
Ich habe es mir selbst viel schwerer gemacht als es sein muss und ich habe so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man am Anfang einer Selbstständigkeit machen kann: Perfektionismus, zu wenig Vertrauen in mich und das was ich kann. Ich habe auf Leute gehört, die gar nicht meinen Weg gehen und ich habe gewartet bis ich fertig bin, anstatt einfach mal anzufangen…
Wenn du planst, aus dem Job auszusteigen, dein (Arbeits)Leben zu verändern oder dein Herzensprojekt auf ein größeres Level zu bringen, dann lies weiter! Ich will dir die drei wichtigsten Punkte nennen, die für mich der Schlüssel zum inneren Durchbruch und damit zum Erfolg waren. Denn ich wünsche dir, dass du dein Potenzial tatsächlich lebst und mehr Zufriedenheit in deinem Leben schaffst!
Sicherlich hast du schon zig To-do-Listen geschrieben, Strategien entworfen und in der Theorie ganz fantastisch von deinem Erfolg geträumt. Die Realität sah dann aber wahrscheinlich doch anders aus: Entweder hast du es gar nicht erst bis zur Umsetzung geschafft oder aber du bist mit vollem Enthusiasmus gestartet und dann auf halber Strecke stecken geblieben: Es ging nicht so schnell voran wie gehofft oder es war doch mehr Arbeit als erwartet?! Dein Elan verabschiedete sich und das Projekt oder die Idee verliefen im Sande…
Das kennst du nur zu gut? Ich auch! Bis ich kapiert habe:
Strategien sind wichtig und To-do-Listen auch, aber sie funktionieren nur, wenn dein Unterbewusstsein mit an Bord ist!
Solange dein Unterbewusstsein – welches lt. Wissenschaft immerhin 90-95% deiner bewussten Handlungen steuert – deine vom Verstand getroffenen Entscheidungen nicht unterstützt, wirst du nicht mit Erfolg voran kommen, sondern nur noch mehr Papier und Frust produzieren.
Denn dann bist du im Dauerstress: mental, emotional und vielleicht sogar physisch. Dein Verstand bzw. dein Kopf will das eine, aber dein Körper oder dein Herz wollen das andere. Damit du deine Blockaden und Hürden überwindest und dich nicht mehr selbst sabotierst, musst du also wissen, was unter der Oberfläche tatsächlich vor sich geht!
Alles was du erlebst, hat mit dir selbst zu tun.

Deine Realität ist die Spiegelung deiner Innenwelten. Sie reflektiert, was du denkst, fühlst und woran du glaubst.

Entschuldige das ich das so provokativ sage, aber je weniger dir deine Arbeit oder dein Alltag gefällt, desto weiter bist du von dir selbst entfernt, bist du mit dir verbunden oder magst dich selbst leiden.
Alles steht in Beziehung zu dir. „Wir werden, was wir denken.“ hat Buddha gesagt. Gemeint ist damit, dass jede Überzeugung, die du hast und auch jedes Wort, dass du sprichst, einen bestimmten inneren Zustand kreieren. Nenne es innere Haltung oder Sichtweise, Energie oder auch Gefühl:
Das, was du in den Tag/das Projekt/die Idee hinein gibst, kommt du zu dir zurück.
So ist es auch mit dem lieben Geld!

Geld ist nur ein Stellvertreter für die Energie, die du in die Welt hinein trägst.

Wenn du mit mehr Freude und Leichtigkeit arbeiten möchtest, solltest du dich fragen, ob du mit dir selbst freudig und leicht umgehst. Wenn du mit dem Geld verdienen willst, was du gerne tust, dann musst du dich von innen auffüllen, beziehungsweise heilen.
Heilung klingt recht esoterisch und abstrakt. Ich meine damit den inneren Prozess des Sich-Selbst-Annehmens: Du musst das, was ist, akzeptieren und dich selbst lieben lernen. So, wie du gerade bist. Und nicht, wie du vielleicht gerne sein willst.
Es geht nicht darum, die Wenn-Dann-Funktion aufzurufen: Wenn ich erst mal XYZ erreicht habe, dann wird alles schöner, bunter, toller. Das hat bisher noch nie funktioniert. Sondern es geht darum, eine Beziehung mit dir selbst aufzubauen – mit all ihren „Fehlern“, Macken, Lücken und nervigen Dingen. So, wie du das im Prinzip in jeder anderen Beziehung auch tust!

Wenn du mehr Geld in deinem Leben verdienen willst, musst du jede negative Energie, die du mit Geld in Verbindung bringst, auflösen.

Egal, wie klein oder nichtig dir die negative Emotion erscheint. Jede negative Erfahrung und Erinnerung mit Geld verwandelt sich in eine Energie in dir, lebt dort fort und schafft neue Barrieren und Hürden, dass das Geld nicht zu dir kommen kann!

Folgende Punkte könnten die Ursache dafür sein, warum du nicht das Geld verdienst, was du gerne hättest:

1. Glaubenssätze

Glaubst du, dass nur harte Arbeit gute Arbeit ist? Bist du davon überzeugt, das du kein Geld (oder nicht sehr viel) für etwas verlangen kannst, was dir leicht fällt? Glaubst du, dass deine Kunden (oder dein Chef) nicht das zahlen können, was du gerne auf deinem Konto sehen möchtest?
So oder so: In dir sind bestimmte Glaubenssätze und Überzeugungen verankert. Sie kreieren deine Blockaden, Stolpersteine und Hürden. Du musst also deine Glaubenssätze kennen und ändern, sonst wirst du nur langsam oder nur mit großer Anstrengung voran kommen.

Wie erkennst du deine Glaubenssätze?

Versuche dir bei den Vorbereitungen zur nächsten Gehaltsverhandlung, der nächsten Ideenskizze oder Projektvorbereitungen selbst zuzuhören.
Wir sind ständig in einem inneren Dialog. Verschiedene Institutionen und Stimmen geben ihren Senf zu unseren Vorhaben dazu. Der erste Schritt ist, dir selbst ganz bewusst und aufmerksam zuzuhören. Folgende Glaubenssätze könntest du haben:
– Man muss hart arbeiten um Geld zu verdienen.
(Definitiv mein Top-Favorit, schließlich habe ich früher im Büro oft gehört: „Karriere macht man nach 18 Uhr, Anja!“)
– Dafür wird mir niemand Geld geben – Warum sollte MIR jemand Geld dafür geben?
– Damit lässt sich kein Geld verdienen. Oder nicht genug.
– Meine Kunden/Kleinten/mein Chef hat nicht so viel Geld, um das zu zahlen. Soviel kann ich nicht verlangen.

Wie kannst du Glaubenssätze ändern?

Eine Möglichkeit sind Affirmationen. Dafür nimmst deinen Glaubenssatz und kehrst ihn ins Positive um. Aus „Man muss hart arbeiten um Geld zu verdienen.“ wird dann „Ich verdiene Geld mit Leichtigkeit.“ oder „Geld kommt mit Leichtigkeit zu mir.“
Mit welchen Worten du den negativen Satz ins Positive kehrst, ist ganz dir überlassen. Es sollte sich stimmig anfühlen. Du kannst deine neue Affirmation laut aussprechen, ihn dir auf Post-It-Zettel kleben und die Wohnung oder deinen Kalender damit schmücken.
Wichtig ist, dass du versuchst, dir den Satz mehrmals am Tag bewusst zu machen. Du willst dein Unterbewusstsein neu programmieren und das geht bekanntermaßen durch Wiederholung!
Der Prozess lautet wie folgt:
1. Glaubenssatz erkennen und in Positives verwandeln
2. Neuen Glaubenssatz aufschreiben
3. Inne halten und ganz bewusst zu dir selbst sagen „Ich bin bereit, meine unbewussten Muster zu ändern.“
4. Dann neuen Glaubenssatz innerlich oder laut aussprechen
5. Wiederhole die Punkte 3 und 4 morgens nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafen gehen. Je öfter, desto besser! Übung macht bekanntlich den Meister 😉
Morgens sind wir noch nicht voll mit neuem Input, daher sind wir aufnahmefähiger und haben einen besseren oder direkteren Zugriff auf unser Unterbewusstsein.
Alles, womit wir uns kurz vor dem Schlafen gehen beschäftigen, arbeitet in der Nacht in uns weiter. Wenn du dir den Satz abends aufsagst, wirst du morgens als erstes an ihn denken. Probiere es aus!
Punkt 3 ist wichtig, damit du dir selbst, deinem Unterbewusstsein und deinem Körper signalisierst, dass du eine bewusste Entscheidung für dich getroffen hast. Je bewusster du generell Entscheidungen triffst, desto mehr wird sich dein Fokus verändern und dein Unterbewusstsein wird mit dir arbeiten, nicht gegen dich!
Falls dich Affirmationen interessieren, du allerdings noch keine Erfahrungen damit hast und dir unsicher bist, wie das denn eigentlich genau funktioniert, ist Petras 5-tägiger Selbstwert-Meditationskurs ein guter Einstieg. Zum Kurs kommst du hier.

2. Beim Thema Geld wirst du unsicher. Du fühlst dich mit dem Thema Geld einfach nicht wohl.

Kennst du Leute, die immer negativ sind und lauter Mist in ihrem Leben erfahren? Kennst du Menschen, die eine positive Ausstrahlung haben und scheinbar eine Glückssträhne nach der anderen haben?
Dem liegt das Gesetz der Anziehung zu Grunde. Wenn du dich unwohl fühlst über Geld zu sprechen, du z.B. Angst hast, dein Konto zu checken oder dich davor fürchtest, das wieder neue Rechnungen im Briefkasten liegen, dann solltest du dringend deine Beziehung zum Geld überprüfen!
Wahrscheinlich hast du in der Vergangenheit traumatische Erlebnisse mit Geld gemacht. So war es bei mir auf jeden Fall und es hatte dazu geführt, dass ich mich möglichst gar nicht mit Geld beschäftigen wollte. Ausser, dass ich möglichst viel davon haben wollte!
Bis ich auf diese Energie-Beziehungs-Theorie stieß und ich mich fragen musste, ob ich denn gerne zu mir kommen würde, wenn ich selbst Geld wäre. Nein! Es hätten mich doch keine guten Vibes erwartet! Zugegebenermaßen ist das ein etwas skurriler Blickwinkel, aber er hat so einiges angestoßen.
Hinterfrage also deine Beziehung zum Geld. Anfangen kannst du damit ganz simpel:
– Wie fühlst du dich, wenn du an das Thema Geld denkst? Wie reagiert dein Körper? Welche Empfindungen nimmst du in Hals, Bauch und auch im Brustraum wahr?
– Welche körperlichen Reaktionen nimmst du wahr, wenn du deine Kontoauszüge anschaust? Schaust du sie überhaupt an?
– Wie fühlst du dich, wenn du Geld ausgibst?
– Wie würdest du deine Beziehung zum Geld beschreiben?

Bei dieser Übung fühlte ich mich, als hätte ich keinen festen Boden unter den Füßen. Und je tiefer ich in mich hinein hörte, desto klarer wurde mir, dass ich so gar keine gute Erinnerung an Geld hatte. Ich wusste nicht einmal genau, wie es wirklich aussieht! Würdest du gerne mit jemandem sein, der nicht weiß, was dich ausmacht?!?
Was ist auf einem 10 Euro Schein abgebildet? Okay, der ist noch relativ neu aber weißt du wie ein 50 Euro Schein aussieht? Oder was auf einem Hundert Euro Schein drauf ist?
Wie fühlt sich Geld an? Wie riecht es?

Die ängstliche oder abweisende Energie, die du beim Thema Geld hast, kreiert eine negative Blockade in dir und hält den Geldfluss davon ab, zu dir zu kommen.

Bedenke, dass in unserem Universum alles in Fülle vorhanden ist und alles danach strebt, im Fluss zu sein. Schau dich nur in der Natur um!
Es gibt genug Geld da draussen. Auch für dich. Du musst es allerdings auch glauben und wirklich verinnerlichen! Das ist das Gesetz der Anziehung. Ob nun dran glaubst oder nicht, es funktioniert so.
Angst vor Rechnungen wird nur noch mehr Rechnungen produzieren. Mangelbewusstsein kreiert Mangel. Geringes Selbstbewusstsein macht geringe Gehälter oder Honorare.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass manchmal die größten Deppen das meiste Geld verdienen? Ganz einfach, weil sie ein unerschütterliches Selbstbewusstsein haben, diese Energie ausstrahlen und dann die Kohle schier anziehen.
Wie auch immer: All das sind Formen der Angst.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich für mich verstanden hatte, dass mein Umgang mit Geld auf einem traumatischen Erlebnis in meiner Jugend basiert. Ich hatte immer Verlustangst, da ich meinen Vater recht früh verloren habe. Diese Angst hat sich in meiner Beziehung zum Geld widergespiegelt. Ich war zwar nie geizig aber auch nicht entspannt mit Geld. Denn ich dachte immer es reicht nicht und wird mir irgendwann abhanden kommen.
Um meine Einstellung und mein Verhältnis zum Geld zu ändern, habe ich z.B. die Motive auf Geldscheinen abgemalt. Ich habe daran geschnuppert und ertastet, wie er sich anfühlt.

Durch den Einsatz all meiner Sinne habe ich begonnen, Geld liebevoller wahrzunehmen und meinem Körper signalisiert, dass der innere Stress aufhören darf. So habe ich begonnen, meine Angst vor Geldverlust auf einem ganzheitlichen Level zu heilen.

Mein Gefühl dem Geld gegenüber hat sich dadurch langsam und stetig verändert. Du musst von diesen Dingen nichts tun, ich empfehle dir allerdings folgendes:

Notiere dir jeden Cent, der zu dir kommt. Jeden Tag.

Wie gesagt, Geld spiegelt die energetische Beziehungen zwischen dir, anderen und Dingen im Außen wider.
Erinnere dich: Um mehr Geld zu verdienen, willst jede negative Energie, die du mit ihm in Verbindung bringst, auflösen!
Beginne damit, jeden Tag den Geldbetrag aufzuschreiben, der zu dir kommt. Das können Centstücke auf der Straße sein, deine tatsächlichen Rechnungseingänge oder Gehaltszahlungen oder auch Dinge, zu denen du eingeladen wirst.
Fülle ist überall vorhanden, man muss sie sich nur mal bewusst machen! Als ich begonnen habe zu verfolgen, wie viel Geld eigentlich zu mir kommt, war ich absolut baff. Nicht nur, dass ich sehr viel aufmerksamer war und ich immer mehr Geld auf der Straße gefunden habe, ich war auch vollkommen überrascht davon, wie viel finanziellen Wert all die kleinen Einladungen oder Gesten in meinem Alltag hatten.
Das waren z.B. diese 50-Cent Toilettencoupons von Ratsstätten, die mir im Reisebus geschenkt wurden. Es war die Einladung zum Kaffee oder Lunch. Es waren all die Cent- und Euro-Stücke die ich unachtsam in irgendwelchen Hand- und Jackentaschen liegen gelassen hatte. Es läpperte sich!
Nach und nach hat sich so meine Wertschätzung dem Geld gegenüber geändert und ich spürte, wie ich immer ruhiger und weniger ängstlich wurde. Schließlich wurde mir Tag für Tag bewiesen, dass genug da ist. Die Fülle kommt in allen Formen zu uns!
Notiere dir also ab heute jeden Tag, wie viel Geld zu dir kommt und den Wert für z.B. Einladungen, kostenlose Coupons, Webinare, Mitfahrgelegenheiten et cetera. Es wird dir wahrscheinlich die Augen öffnen, wie viel Fülle um dich herum ist und die zeigen, dass du vom Leben unterstützt wirst.
Der letzte und eine der unterschätzten aber enorm wichtigen Ursachen ist:

3. Du hast noch keinen Platz für deinen Empfangskanal geschaffen

Raum zu schaffen ist einer der universellen Schlüssel überhaupt um das Gesetz der Anziehung für dich arbeiten zu lassen und somit deine Wünsche und Ziele zu verwirklichen! Es klingt wahrscheinlich viel zu banal, um es ernst zu nehmen. Allerdings macht es Sinn, wenn du dir überlegst, dass etwas nur zu dir kommen kann, wenn auch genug Platz dafür da ist.
Platz machen hat einmal mit Offenheit in deinem Mind zu tun, betrifft aber auch das physische um dich herum. Wenn du beginnst, deine Emotionen „auszumisten“ wie in Punkt 1 und 2 beschrieben, dann ist die logische Konsequenz, dass du das materiell, also im Außen, tun musst.
Wenn du die Fülle da draussen blockierst zu dir zu kommen, passiert nämlich nicht viel. Es wuchert eher in dir vor sich hin, das ist das ungute Gefühl, die wage Angst oder deine unruhigen Nächte.
Solltest du dich lange nicht um deine Geldangelegenheiten gekümmert haben, wird es auch wenig bis gar keinen Platz geben, um positive Energie und Neues einzuladen. Denn wo soll es denn hin?
Ich hatte nicht eher finanziellen Erfolg, bis ich mich nicht regelmäßig um meine Geldangelegenheiten gekümmert hatte. Das war unangenehm, hat aber dazu geführt, dass ich endlich wieder einen Überblick hatte und das Gefühl, handlungsfähig zu sein.

Platz schaffen heißt, dass du dich vom Alten trennst, um das Neue zu empfangen. Das macht die Natur so und du solltest es auch so machen. Sei es nun, dass du alte Überzeugungen verabschiedest, Blockaden löst oder Verträge, Verpflichtungen oder Beziehungen beendest, die dir nicht gut tun.

Ganz sicher gibt es irgendwo den einen oder anderen Vertrag für den du zahlst, obwohl du dafür nichts bekommst. Mein alter Telefonanbieter hatte mir immer irgendwelchen versteckten Kosten mit der Monatsrechnung abgezogen. Miete-Geräte habe ich second-hand ersetzt und mich von all dem Kleinscheiß verabschiedet, der mich Geld kostet aber eigentlich nur den Raum zumüllt.
Verschaffe dir einen Überblick über deine Finanzen. Wie sieht’s da energetisch aus? Ist alles unübersichtlich und somit unangenehm? Oder weißt du genau, welche Geldströme du erwarten kannst?
Du willst dich mit positiver Energie umgeben, also trenne dich auch von allem in deiner Wohnung/Haus, was dich an Negatives in der Vergangenheit erinnert!
Werf‘ die ollen ungewollten Geschenke und Staubfänger weg oder verschenke sie weiter. Trenne dich von Klamotten, die du schon ewig nicht mehr angezogen hast. Löse dich aus Beziehungen, Verpflichtungen, Verträgen etc. die du schon lange im Hinterkopf ausmisten wolltest aber noch nicht angepackt hast! Tu‘ es jetzt!
Es wird dich erleichtern und du wirst erstaunt sein, wie schnell gute und überraschende Dinge in dein Leben kommen werden!
So 😉 – Diese 3 Punkte sind meine 3 Favoriten, um die Beziehung zum Geld zu heilen. Das Geldthema ist für die meisten von uns ein schwieriges und meistens mit alten Wunden und Traumata verbunden. Es braucht Zeit, bis sich diese Dinge lösen und gesunden lassen.
Es gibt natürlich noch viel mehr aber ich denke, diese sind ein guter Start. Probier selbst aus, was für DICH funktioniert und bleib dran. Wenn du stecken bleibst, melde dich gerne bei mir!
Wichtig ist, dass du verstehst, dass all deine Pläne und Strategien wichtig sind, doch alles auch eine energetische Auswirkung hat. Die Medaille hat immer zwei Seiten. Bevor du aus Druck und Verzweiflung die nächste To-Do-Liste schreibst, setz dich lieber hin und fühl in dich hinein. Die größten Schritte nach vorne machen wir nur aus einem Zustand des inneren Friedens und Ruhe heraus. Darum sei gut zu dir und lass es dir gut gehen!
Alles Liebe!

PS: Natürlich interessiert mich brennend, wie deine Beziehung zum Thema Geld aussieht und welche Strategien du anwendest, um damit umzugehen. Schreib mir doch im Kommentar oder eine Mail. Ich freue mich von dir zu hören!
PPS: Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich, wenn du ihn mit deinen Freunden und Bekannten teilst. Danke dafür!

18 Kommentare

  1. Petra Schwehm

    Liebe Anja,
    zunächst einmal möchte ich dir herzlichen Dank sagen für deine Teilnahme an der Blogparade.
    Wow, was für ein toller, mit Tipps vollgespickter und authentischer Artikel das von dir ist 🙂
    Nein, ich gebe zu, ich weiß nicht genau, was auf den einzelnen Geldscheinen abgebildet ist. Diese werde ich mir mal näher anschauen. Und deine Idee, die Motive abzumalen, finde ich total süß und auch inspirierend 🙂
    Also ich lese mir deinen Artikel auf alle Fälle noch ein zweites Mal durch, weil du so viel wertvolles reingeschrieben hast.
    Viel Spaß in Australien & alles Liebe,
    Petra

    Antworten
    • Anja

      Liebe Petra,
      das freut mich! Es hat Spaß gemacht, darüber zu schreiben – wie man wohl an den vielen Infos sehen kann 😉
      Ich freue mich auch darauf die noch folgenden Artikel der Blogparade zu lesen! Alles Liebe!

      Antworten
  2. Stefanie

    Liebe Anja,
    dein Artikel ist klasse, authentisch und voller Inspirationen. Lohnt sich wirklich ihn mehrmals zu lesen 🙂
    Liebe Grüsse, Stefanie

    Antworten
    • Anja

      Danke, Stefanie! Freut mich sehr!

      Antworten
  3. Ivana

    Danke Anja für den Artikel. Mich hat besonders der Punkt angesprochen, sich quasi in die Rolle des Geldes zu versetzen und die Glaubenssätze. Da gibt es noch einiges zu tun 😉 Danke für die Impulse.
    Liebe Grüsse,
    Ivana

    Antworten
    • Anja

      Liebe Ivana,
      schön, von dir zu hören! Freut mich, dass du inspiriert bist! Viel Erfolg beim „Umprogrammieren“ 😉

      Antworten
  4. Petra Schwehm

    Liebe Anja,
    dank deiner Erinnerung werde ich mir immer bewusster über die vielen Geschenke, die ich tagtäglich bekomme.
    Der geschätzte finanzielle Wert gestern waren 3000 Euro (für ein Auto). Einfach so. Und unerwartet.
    Danke!
    Alles Liebe,
    Petra

    Antworten
    • Anja

      Wow, Petra! Ganz toll!
      Heute ist heavy rain in Down Under, und ich war allein im Sturm an diesem riesigen Strand. Unbezahlbar! 🙂

      Antworten
  5. Thomas

    Einer der interessantesten Beiträge, die ich zum Thema „Geld“ zuletzt gelesen habe – vor allem deshalb, weil er die entscheidende Basis, also den Mensch mit seinen meist höchstunterschiedlichen Glaubenssätzen untersucht. Und genau das wird oft zugunsten von allgemeinen Tipps vernachlässigt, die sich zwar praktisch anhören und es auch sein möglich, jedoch den unterschiedlichen Persönlichkeiten der Leser gerecht werden. Ein Tipp mag für einen Menschen wertvoll sein, der andere weiß genau, dass er/sie ihn sowieso nicht umsetzen (wollen) wird.
    Auch Punkt zwei sollte nicht unterschätzt werden, denn viele bringen Geldverdienen entweder nur mit einer Notwendigkeit oder mit etwas Negativem in Verbindung. Wobei ich in Sachen Wertschätzung nicht dem Geld an sich, sondern dem, was es einem zu tun erlaubt, den Vorzug geben würde.
    Nur Punkt 3 ist mir nicht ganz klar: Gehts hier darum, seine aktuelle finanzielle Situation genau unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls von überflüssigem Ballast zu trennen?
    LG, Thomas

    Antworten
    • Anja

      Hallo Thomas, danke für dein Feedback!
      Ja, genau. Wenn Geld für Energie steht, sollte sie möglichst frei fließen können. Aller Ballast der diesen Fluss behindert, sollte aus dem Weg geräumt werden. Also, dass was dich mental beschäftigt und somit aufhält, weil du dann nicht frei bist im Kopf.
      Steuern machen zum Beispiel, das schiebt so ziemlich jeder vor sich her. Platz schaffen würde hier heißen, im Kalender Platz zu machen, um diese zu erledigen… Belege sofort ablegen, anstatt sie beispielsweise im Schuhkarton zu sammeln oder direkt damit zum Steuerberater…
      Mach den Punkt ruhig zu deinem eigenen, so dass es für dich funktioniert. Hauptsache, du fühlst dich frei und kommst/bist dadurch im Flow!
      Liebe Grüße!
      Anja

      Antworten
  6. Matthias

    Was für ein wunderbarer Beitrag Anja =)
    Hatte für mich eine Menge Mehrwert.
    Vielen Dank dafür!
    Gruß
    Matthias

    Antworten
    • Anja

      Wow, das freut mich sehr Matthias!
      Liebe Grüße

      Antworten
  7. Ilse Maria Lechner

    Hallo Anja,
    ein wundervoller Artikel zum Thema Geld. Die Idee zu Geld eine emotionale Beziehung aufzubauen, indem du es ansiehst, wahrnimmst, wie es riecht und es abzeichnest finde ich bemerkenswert.
    Alles Liebe
    Ilse

    Antworten
  8. Andrea Giesler

    Liebe Anja,
    wow, der Artikel hat es in sich! Ich habe ebenfalls an der Blogparade von Petra teilgenommen. Und auch ich habe in der letzten Zeit meine Glaubenssätze angepackt. Aber bei Deinen Tipps hier ist für mich noch viel neues und wertvolles dabei. Zum Beispiel müsste ich mir die Scheine wohl noch mal vor Augen halten und genauer betrachten…
    Viel Spaß in Down Under!
    Liebe Grüße, Andrea

    Antworten
    • Anja

      Liebe Andrea, da bin ich ja auf deine Sicht der Dinge gespannt! Liebe Grüße!

      Antworten
  9. tina

    Hallo Anja,
    danke für den Post und die auf den Punkt gebrachte Zusammenfassung! Ich denke, das gerade viele Selbständige sich viel mit dem Thema auseinander setzen müssen und dass Menschen, die kreativ arbeiten noch sehr mit alten Konditionierungen zu kämpfen haben! Oft hat man ja gehört, dass man nur mit harter Arbeit Geld verdienen kann und das man von Kunst ja nicht leben kann oder ähnliches. Da hat man schon einiges an Arbeit,dies aus seinem System und seinem Unterbewußtsein zu löschen! Ich habe den Eindruck, das wenn man eine Schicht abgetragen hat schon die nächste zum Vorschein kommt ! Alles in allemein sehr komplexes Thema!
    Für betroffene habe ich noch den kleinen Tipp beim Bezahlen immer bewußt das Geld mit den Brücken nach oben hinzulegen,sich zu bedanken, dass man das Geld hat um das Benötigte damit zu zahlen, dem Geld eine gute Reise zu wünschen und dass man es gerne wieder bei sich begrüsst!
    Danke für deine inspirierende Arbeit un dir viel Glück auf all deinen Wegen und mögen viele Menschen zu dir geführt werden,denen du helfen darfst! Alles Liebe

    Antworten
    • Anja

      Liebe Tina, es scheint oft als sei erstmal eine Baustelle abgeschlossen tut sich auch schon die nächste auf, ja! Das ist manchmal anstrengend aber macht das Leben auch so spannend finde ich, denn du kannst ja immer wieder was neues über dich selbst erfahren.
      Danke auch für deinen Tipp. Gehört habe ich das schon mal. Ich werde es ausprobieren!
      Alles Liebe auch für dich, Herzensgruß!
      Anja

      Antworten
  10. Katja

    Ein ganz toller Artikel, wenn auch schon etwas älter, dennoch voller Energie und Insperation. Vielen Dank dafür.

    Antworten

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