Zitat von Herbert Grönemeyer aus „Stück vom Himmel“

In dem Moment, wo du aufhörst etwas beweisen zu müssen fängst du an zu empfangen.
Und zwar das, was wirklich zu dir gehört und für dich bestimmt ist!

Wir haben unbewusst Muster in uns, das wir etwas sein müssten um wirkich geliebt und angenommen zu sein:

Frauen tragen den (kollektiven) Glaubenssatz in sich, dass sie nicht verstanden werden bzw. verstanden sind.
Und bei Männern habe ich oft das Gefühl, dass sie sich fragen ob sie so wie sie (wirklich) sind, richtig sind.

Ja, man(n)! Absolut!

Da wir unsere Realität auf der Grundlage unserer Glaubenssätze projizieren ist es nicht verwunderlich, dass Männer uns Frauen oft nicht verstehen. Wie erschaffen es ja mit diesem Glauben selbst so!

Frauen machen Männern oft eine Ansage wie er sich zu verhalten hat weil ihr Männer euch das eben im Grunde oft fragt… Bin ich korrekt so?

Es kommt mir oft so vor, dass wir so eine Sehnsucht nacheinander haben und wie an einem Strand im Sonnenuntergang aufeinander zurennen, mit offenen Armen und wehendem Haar *lach*, doch wegen dieser Glaubenssätze aneinander vorbeilaufen.

Dabei sehen die Männer die Frauen! Sie haben nur eine andere Art es auszudrücken.
Frauen ordnen meiner Meinung nach viel schneller ein wie etwas ist oder sein sollte, während der Mann da steht und guckt. Er beobachtet.

Das ist das männliche Prinzip: Es beobachtet und dehnt sich aus. Das schafft Schutz, Weite, Präsenz.

Die weibliche Kraft braucht das ist das, was darauf tanzt und Leben schenkt, erhält und auch wieder zerstört.

Wenn wir also aufhören könnten uns immer wieder beweisen zu müssen… Hey, diese Welt wäre eine andere. Wir würden uns aufs Wesentliche konzentrieren, aus Leben und auf unser Herz, anstatt uns zurückzuhalten, uns anzupassen und zu überlegen, wie wer jetzt was gemeint hat.

Meine lieben Frauen hier, schaut doch noch mal genauer hin und erkennt, dass ihr verstanden seid.

Und liebe Männer, bitte sagt uns Frauen nicht, dass ihr uns nicht versteht. Kein Öl ins Feuer!

Sagt euch selbst, dass ihr, auch ohne eure Masken, richtig seid und auch gesehen und geliebt.

Die Glaubenssätze müssen weg, dann kann man in Tiefe zusammenkommen und das ist ja, was wir alle wollen und wünschen.