Hast du manchmal Schwierigkeiten damit, dein Leben so anzunehmen wie es ist? Sehnst du dich nach etwas und es will sich einfach nicht erfüllen? Mit Dankbarkeit kannst du alles haben. Je intensiver du sie praktizierst, manchmal sogar alles auf einmal.
Jeden Tag sage ich dem Universum mehrmals Danke dafür, was ich erleben darf und es reagiert immer großzügiger darauf!
Dankbarkeit ist ein wahrer Allrounder!

Dankbarkeit lässt dich im Hier & Jetzt leben. Sie hilft dir, anzunehmen was ist. Ein wichtiger Schritt, um die Fülle in dein Leben zu lassen!

Es kommt darauf an, nicht nur für das gute im Leben zu danken, sondern auch für das schlechte! Wenn alles vom Universum oder dem Spirit kommt, dann findet sich in allem und jedem eine Lektion, die dich näher zu deiner Bestimmung bringt. Je mehr du dich diesen Lektionen öffnest, desto mehr Fülle wird in dein Leben einziehen!
Was wäre also, wenn du für alles dankbar wärst?
Damit meine ich nicht nur die tollen Sachen, sondern auch die schmerzhaften Erfahrungen. Also wirklich einfach ALLES.
Eine radikale Idee. Ich weiß ☺
Warum dich das Mangel-Bewusstsein nur Kraft kostet
Du erlebst sicherlich hin und wieder Momente, in denen dir das Leben einen Haufen Mist serviert und du dich fragst „Warum muss mir das passieren?!“
Warum muss das Leben so hart, ungerecht, schwierig, anstrengend oder _________ (fülle die Lücke selbst aus) zu mir sein?! Ich wünschte, es wäre anders!
Das ist okay, solange du nicht in die Falle tappst: Denn das Problem beim Sehnen und Jammern ist oft, dass wir glauben, dass erst einmal etwas Bestimmtes passieren muss, damit wir uns besser fühlen oder unser Wunsch in Erfüllung gehen kann.
In unseren Gedanken sieht das dann oft so aus:
„Wenn ich erst mal abgenommen habe/ der Sommer da ist/ ich mehr Zeit habe/ ______________ (fülle die Lücke selbst aus), dann werde ich ein besseres Gehalt bekommen/ einen Mann o. eine Frau kennenlernen/ mehr Kunden haben/ meine Ideen umsetzen _______________ (setze wieder ein was für dich passt).“
Erkennst du dich darin wieder?
Dann siehst du vielleicht auch, dass dich dieser Gedanke noch nicht weit gebracht hat. Wenn du so denkst, gibst du deine Energie von dir weg, anstatt sie für dich arbeiten zu lassen!
Dann fällst du aus der Gegenwart, dem einzigen Moment, der real ist und existiert. Das Jetzt.
Eine solch verschobene Wahrnehmung der Realität füttert den Mangel in dir und damit das „Ich-sehne-mich-nach-mehr-Sinn-Gefühl“ oder das „Nach-mehr-mit-mir-Selbst-sein“.
Wie oder warum soll dir nun ausgerechnet die Dankbarkeit da heraus helfen?

Dankbarkeit zu empfinden ist nicht nur ein Gefühl, es ist es eine Entscheidung.

Eine Entscheidung dafür, wie du dein Leben angehen und erfahren möchtest. Du kannst dich für das schlechte versperren und somit für die Möglichkeit, dass es wieder vorbei geht.
In dem Moment, in dem du den Ereignissen Dankbarkeit entgegen bringst, verändert sich deine Wahrnehmung. Sie bringt dich in die Gegenwart und öffnet dein Herz für das, was ist.

Man kann nämlich nicht dankbar für etwas sein und es gleichzeitig nicht annehmen wollen.

Außerdem geht alles im Leben irgendwann einmal vorüber. Das ist universelles Gesetz.
Denk dran, alles im Universum ist Energie! Sie will fließen. Du solltest dich also offen halten und versuchen, so durchlässig wie möglich zu sein. Dankbarkeit wird dich dabei unterstützen, mag deine Lebenssituation auch noch so herausfordernd sein.
In der Krise liegt die Kraft
Die Wurzel des Mangels ist der Schmerz. Irgendetwas hat dich irgendwann verletzt und kreiert diesen Zustand. Es ist schwer, Schmerz anzunehmen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung gut.
Als mein Vater von dieser Welt ging, war ich untröstlich und fuhr nach China. Eines Abends war ich der Trauerkloß im Restaurant und schaute ziemlich tief ins Glas. Nach der x-ten Bestellung kam die Kellnerin, eine praktizierende Buddhistin zu mir. Sie sagte nicht viel, lediglich:

„Sadness is a miracle.“

Und was für eines! Rückblickend sehe ich, dass der Schmerz der Verursacher meiner Lebensfreude ist. Nichts anderes! Er hat mich gelehrt, dankbar für das zu sein, was ich habe.

Dankbarkeit ist Transformation.
Sie ist die Linse durch die wir die Welt betrachten wollen.

In dem Moment, wo du dankbar bist verändert sich die Schwingung deiner Energie. Du wirst leichter und freier sein, dich inspiriert und erfüllter fühlen.
Du übst dich darin, das Nicht-Gewollte durch dich hindurch fließen zu lassen. Ohne, dass es dir und anderen Kummer bereitet. Ohne, dass du dich ständig über irgendwas oder irgendwen aufregst. Ohne, dass du deine Energie und damit deine Kraft verschenkst.
Es muss nicht bedeuten, dass du deinem ungeliebten Kollegen oder deiner Schwiegermutter – Also den Person, mit denen du es eher nicht so hast, die du aber nun mal aus deinem Leben nicht abschaffen kannst – Rosen und Pralinen entgegen bringen musst. 🙂
Doch du kannst wertschätzen und annehmen lernen. Unabhängig davon, ob es dir gut gefällt oder nicht.
Wie dich die Dankbarkeit wieder in den unmittelbaren Moment bringt
Du kannst dich immer entscheiden, ob du mit voller emotionaler Ladung reagierst oder aber losgelöst von deinen Empfindungen agierst. Mit klarem Kopf und offenem Herzen!
Irgendwann habe ich ein Spiel aus der Dankbarkeit-für-alles-schlechte gemacht. Manchmal treibt es mir die Tränen ins Gesicht. Das erleichtert, denn ich halte nichts zurück. Oft muss ich aber auch einfach nur über das lachen, was ich gerade frustrierend finde.
Es gibt ein schönes Sprichwort: „Lache, wenns zum Weinen nicht mehr reicht.“ … aber das nur mal so am Rande 🙂
Ich möchte dich dazu ermuntern, immer ‚Danke‘ zu sagen!
Beobachte deine Gedanken und wann immer du dich über etwas aufregen, jammern oder verzweifeln willst, sage DANKE!
Danke, dass mein Projektleiter heute schon wieder gesagt hat „Wir machen das so, weil wir das immer so machen.“ Danke, das der Nachbar nebenan heute schon wieder die Musik zu laut aufdreht! Danke, dass meine Schwiegermutter mir wieder so einen hilfreichen Ratschlag erteilt hat!
Es mag sich vielleicht unvorstellbar schwer anhören, schwer umzusetzen oder einfach nur total bescheuert. Doch probier’s einmal für eine kleine Weile aus.
Wann immer dich etwas triggert und du dich ungerecht behandelt fühlst oder spürst, das es in dir brodelt:
Halte inne.
Atme weich.
Schau genau hin.
Höre zu.

Willkommen, Traurigkeit! Willkommen Verlust! Langeweile! Miesepeter! Unverschämter Chef/Kollegin – ich bin dankbar für deine Lektionen! Bring mir nur all deine schlechten Dinge entgegen! Servier mir mehr von deinem Mist! Fühl dich wie Zuhause! Komm nur her, es gibt so viel zu lernen von dir!
Alles im Außen hat etwas mit deinem Inneren zu tun. Je weniger du dich versperrst, desto mehr darf im Fluss sein.
In dem Moment, wo du mit einem dankbaren Herzen in die Welt schaust, wirst du mit ihr in eine tiefere Verbindung treten.
So trittst du aus dem Mangel und der Schwäche heraus und lässt das Negative schmelzen. Das Leben ist Bewegung und deine Emotionen sind es auch. Sie kommen und gehen. Lass sie fließen und sei durchlässig für alles, was da ist!

Mach die Dankbarkeit zum Ritual und lade die Freude zu dir ein

Du kannst auch jeden Abend Revue passieren lassen: Wer hat dir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert? Oder auch nicht? Mit wem hattest du heute ein interessantes Gespräch? Wen hast du heute einfach so sein lassen, wie er ist? – Ist das nicht schön?!
Wenn du den vielen kleinen Momenten im Alltag Dankbarkeit entgegen bringst, öffnest du dich für den Spirit der Fülle. Ganz einfach, weil offen bist und deine Energie auf einer höheren Frequenz schwingt. Gutes zieht Gutes an! Noch so ein universelles Gesetz! 😉
Du wirst schon sehen! Alles, was du tun musst, ist lediglich jeden Tag DANKE! zu sagen.
Nichts einfacher als das 😉
Oder was denkst du darüber? Glaubst du, dass die Dankbarkeit dir wirklich Türen und Tore öffnen kann? Wie immer freue ich mich von dir in den Kommentaren zu hören!
Alles Liebe,

PS: Dieser Beitrag ist durch die Blogparade von Mara Stix inspiriert. Bei diesem tollen Thema konnte ich einfach nicht widerstehen. Danke Mara! 🙂

12 Kommentare

  1. Verena Linhart

    Hallo Anja!
    Ich habe Deinen Dankbarkeitsartikel bei Mara entdeckt und mich gefreut ihn zu lesen. Vielleicht hast Du Lust auch bei meiner Blogparade mitzumachen? http://www.verenalinhart.com/?page_id=571 Das Thema lautet: Worauf bist Du stolz? Erzähl‘ uns von Deinen größten Milestones, Gedanken und Empfindungen wie es Dir mit dem Thema geht. Warum? Ich bin der Meinung, dass wir uns viel zu selten selber auf die Schulter klopfen und sagen: Das hast Du gut gemacht! Ich bin stolz auf mich was ich geleistet und erreicht habe.
    Liebe Anja, ich würde mich sehr freuen einen Artikel von Dir dazu zu lesen.
    Herzliche Grüße!
    Verena Linhart

    Antworten
    • Anja

      Liebe Verena,
      JA, natürlich. Sehr gerne sogar!
      Stolz ist ein herausforderndes Thema. Für mich zumindest. Ich bin gespannt, was da zu Papier kommt.
      Herzliche Grüße!

      Antworten
  2. Karin Nikbakht

    Liebe Anja,
    sehr inspirierender Blogartikel. Ich finde auch, dass es extrem wichitg ist, alles was mir im Leben zukommt, anzunehmen, in Dankbarkeit, weil es ja nur zur mir kommt und mich was lehren will oder mir was aufzeigt. Also bei den unangenehmen Themen… bei den angenehmen fällt es uns ja traditionell leichter dankbar zu sein. Ich erlebe es mehr und mehr, wie schwierige Dinge in meinem Leben in mir auch ein Gefühl der Dankbarkeit entstehen lassen, weil ich den Wert einfach spüre für mich. In diesem Sinne hast du vollkommen recht find ich!
    Alles liebe
    Karin

    Antworten
    • Anja

      Liebe Karin,
      schön dich hier zu sehen und wie toll, dass du das so sehen kannst! Ich denke oft, das wir auch gar keine andere Wahl haben als das Unangenehme anzunehmen und uns so erträglich oder schön wie nur möglich zu gestalten. Alles andere wäre zusätzliche Quälerei.
      Alles Liebe für dich!

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  3. Barbara J. Schoenfeld

    Liebe Anja,
    herzlichen Dank für diesen tollen Artikel. Auch ich habe mich an der Blogparade beteiligt. Allerdings im allerletzten Moment, weil das Thema bei mir auch ansteht und es ganz viel bei mir bewirkt hat.
    Es ist schon verblüffend, was da alles passiert. Bei mir hat es auch eine ganze Menge in Gang gesetzt. Allerdings ganz anders als ich erwartet habe, aber so wie es richtig ist.
    Bei mir hat es erst mal so richtig gerappelt, als ich mit dem Dankbar-sein angefangen habe. Aber es war gut so. Wenn auch äußerst schmerzhaft. Aber so ist es eben, wenn uralte Muster hochgespült werden.
    Alles Liebe
    Barbara

    Antworten
    • Anja

      Liebe Barbara! Schön, dass du wieder in der Onlinewelt zurück bist!
      Du hast recht, ich empfinde das so wie bei der Kosmetikerin oder wenn man nach viel Arbeit in den Urlaub fährt. Im Urlaub wird man entweder erstmal krank und bei der Kosmetikerin sieht man hinterher auch nicht gerade umwerfend aus. Alle Gifte werden ausgeschwemmt, so ist es auch mit dem Geist. Toll, dass du für dich sehen kannst, dass jede Erfahrung ihre Berechtigung und Richtigkeit hat. So wie sie ist. Alles Liebe und ich klicke mich jetzt mal zu deinem Artikel!

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  4. Sabine

    Liebe Anja,
    Ich mag Deine Texte sehr 😉
    Gerade habe ich einer jungen Frau den Satz mitgegeben. „Ich bin Dankbar für….“ zum täglichen aufschreiben :))
    Vergebung ist, wie ich finde, auch immer ein aktuelles Thema.
    Eine schöne Zeit
    Sabine

    Antworten
    • Anja

      Liebe Sabine, wie schön von dir zu hören!
      Du sprichst mit der Vergebung eine harte Nuss an. 🙂 Ich denke, dass Vergebung die wohl schwierigste Sache für viele von uns ist und doch der wahre Schlüssel um mit sich und seinen Wunden ins Reine zu kommen.
      Wenn wir anderen vergeben, kann sich die emotionale Ladung lösen. Sich selbst vergeben gehört auch dazu, immer zwei Seiten. Ich sehe schon, ich komme gerade in den Schreibmodus…*lach* Wer weiß, vielleicht entsteht daraus bald ein Artikel… Danke für deine Inspiration!
      Alles Liebe!

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  5. Carolin Nobles

    Liebe Anja, wow, dieser Artikel ist wunderbar. Du schaffst es immer wieder, mich mit deinen Worten zu berühren. Das Konzept ist mir ja schon lange bekannt… Vor allem aber in der Form sei dankbar für alles Gute. Aber eben auch alles annehmen, Gutes UND Schlechtes (haha, bewerten tun wir es wieder, aber an sich sind die Dinge ja weder gut noch schlecht, sie sind einfach). „Bring mir nur all deine schlechten Dinge entgegen! Servier mir mehr von deinem Mist! Fühl dich wie Zuhause! Komm nur her, es gibt so viel zu lernen von dir!“ Das ist einfach klasse, ich musste lachen und dann war der Bann gebrochen – Humor hilft bei mir sehr gut. Ich danke dir aufrichtig für deinen wunderbaren Blog, den liebsten, den ich habe! Danke!

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    • Anja

      Liebe Caro, vielen Dank! Sehr demütig sitze ich hier vor meinem PC und mache einen heimlichen „Happy Dance“ in meinem Zimmer :)))
      Ja, das bewerten wird vielleicht nie ganz aufhören aber der Abstand dazu wird immer größer werden. Das schafft Klarheit, Stärke und mehr Fokus wie ich für mich selbst beobachte.
      Naja, und Humor hilft sowieso immer. 🙂
      Liebe Grüße!
      Anja

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      • Carolin Nobles

        Liebe Anja, fast vergessen… Das mit dem es durch sich durchfließen lassen ist sehr weise, habe ich an anderer Stelle intensiv erfahren und das hilft ungemein, daran erinnert zu werden. Es gibt viele Begriffe wie „Annehmen“, „Akzeptieren“, „Aufhören zu kämpfen“, „einfach sein und spüren“, aber das „Durchfließen“ hat nochmal seine ganz eigenen Qualität. Grade, da ich weiß, dass du auf Reisen bist und dich mit anderen Kulturen beschäftigst. Find ich toll, dass du so an der Quelle bist und das mit uns teilst.
        Liebe Grüße, Caro

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  6. Kerstin Liffers-Lehmann

    Liebe Anja,
    ich möchte nur schlicht und ergreifend sagen:
    dein Artikel ist einfach
    WUNDERBAR!
    DANKE! 🙂
    liebe Grüße von Kerstin

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