Ich hätte früher nie gedacht, dass meine Intuition und meine Blutung miteinander zusammenhängen und das meine Blutung mir eigentlich alles diktiert, was ich für den nächsten Monat wissen muss. Das meine Blutung mir sogar sagt, wer ich bin und worauf ich mich fokussieren soll!

Ich habe eine lange Leidensgeschichte mit „meinen Tagen“ hinter mir und wenn ich mich mit Frauen unterhalte fällt mir immer wieder auf, dass fast alle sofort stöhnen, abwinken oder mit den Augen rollen, sobald es um das Thema „Tage“ geht. Manche würden ihre Blutung am liebsten abstellen. Wenn das nur ginge!

Auch wenn Frauen sich manchmal am liebsten gegenseitig die Augen aushacken würden, über einander lästern, neidisch oder eifersüchtig sind, oder einer ihren Erfolg nicht gönnen können, so scheint das Thema Menstruation der eine gemeinsame Nenner zu sein in dem sich Frauen wiederfinden.

Ja, es steckt viel Unterdrückung der gewaltigen Urkraft der Weiblichkeit darin: 
Schmerz, Krampf, Schuld und Scham. Ein Erbe aus Jahrhunderten, in denen die weibliche Kraft gedeckelt, gesteuert und kontrolliert wurde. Und als Resultat dessen wir Frauen manchmal weit entfernt von uns selbst – und somit gegeneinander – sind.

Dabei ist die Frau die Schöpferin. Die Kraft des Zyklus. So, wie das Leben selbst.
Die Frau ist das Abbild der Zyklen im Leben und die Intuition ist ihre Sprache. 

Von den Frauen aus meiner Familie hatte ich gelernt, dass die Blutung anstrengend ist und vor allem eins: schmerzhaft.

Von der Kommunikation in unserer Gesellschaft hatte ich durch Zeitschriften, Fernsehen und Werbung gelernt, dass man die Blutung bitteschön möglichst diskret behandelt.  

Und von den verschiedenen Frauenärzten/Innen, die ich in meinem Leben durchprobiert habe, hatte ich gelernt, dass sie besser über meinen Körper Bescheid zu wissen meinen als ich selbst. Wenn ich mich denn dem Problem einer schmerzhaften Blutung entledigen wolle, müsste ich doch nur die Pille einnehmen.

Autsch.

Eines Tages war ich so wütend auf mich selbst, dass ich anfing einen großen Teil meiner Aufmerksamkeit diesem „Problem“ zu widmen. Dabei fiel mir auf, dass meine Gedanken und meine Sprache die Blutung als Problem ansahen und die Menstruation deswegen erst zu einem wurde.

Mich meiner Krämpfe, Schmerzen und den vielen Fragezeichen zu entledigen war ein Zyklus für sich selbst. Inzwischen habe ich so viel gelernt, dass ich dir einen Teil davon kommenden Sonntag (14.2.) in der Chakra Journey vermitteln werde. 

Heute plane ich meine Aufgaben und to-do’s nicht mehr wie ein Mann, für jede Woche neu, sondern auf eine Zeitspanne von 28 Tagen.
Das klappt sehr viel besser, wird meiner Arbeit, meinem Körper und auch meinem Geist gerecht. Ich gleite meistens so dahin und fließe, was mit dem anderen System von Planung nicht ging weil ich ständig gegen meine Natur gearbeitet habe.

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber wenn ich blute oder kurz davor bin, habe ich Wortfindungsstörungen, Satzbauprobleme und auch sonst ist mein Denken sehr laaaaangsam.

Das ist alles ganz normal! Doch wenn man ein anderes Mindset vermittelt bekommen hat, glaubt man natürlich etwas sei falsch mit einem selbst.

In einer Anstellung ist es sicherlich nur bedingt möglich alle Aufgaben auf einen Zeitraum von 28 Tagen zu planen, aber es gibt sicherlich Wege und Mittel, diese Art der Denke einmal auszuprobieren und dann zu schauen, was es macht. 

Heute ist es sogar so, dass ich während meiner Blutung intuitiv erfahre, wohin sich meine Energie im kommenden Zyklus richten wird.

Ich sehe Bilder und bekomme Nachrichten was anstehen wird, worauf ich mich fokussieren soll. Und wie.

Ich erfahre wie meine Energie wachsen will und wohin sich ausrichten. Ich lerne, dass meine kreative und sexuelle Energie sich für etwas entfaltet und ins Leben will, dass sie für mich ist, und ganz normal, wenn ich ein paar Tage nach dem Eisprung langsamer und stiller werde. 

Heute empfinde ich meine Energie im Zyklus wie eine Sinuskurve. Alles kommt zu mir wenn ich auf meinen Körper und meinen Zyklus höre.
Ich muss nicht versuchen wie ein Mann zu sein, sondern kann Frau sein. Wenn ich mir das erlaube habe ich eine unbändige Kraft.

Wenn ich meine Impulse aber nicht achte, leide ich unter PMS oder habe Krämpfe beim bluten. Ganz einfach, weil ich mich zu sehr angestrengt und mich von mir selbst wegbewegt habe. 

Meine innere Frau hat dann schlechte Laune. Sie weiß schließlich besser als ich, was sie – meine wahre Natur – schöpfen will.

Ich wünsche mir und uns jedenfalls, dass wir noch mehr zu unserer Weiblichkeit zurückfinden und das wir uns trauen, das auch zu leben.

Mich interessiert, wie es dir mit deiner Blutung geht? Wie sind ja alle unterschiedlich, doch hast etwas von meinen Zeilen in dir wiedererkannt? Schreib mir doch, antworte mir gerne im Kommentar. 

Falls du Lust hast mehr in deinen Beckenboden und deine weibliche Schöpferkraft einzutauchen – auch als Mann – dann komme am Sonntag, 14. Februar 11:00 Uhr zur Chakra Journey. Mehr Infos findest du hier.